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Von dem ausgehen, was existiert
Bei Jaspall Swiss ist das Greifbare nicht nur eine Kategorie von Vermögenswerten. Es ist zunächst eine Art, Vermögen zu betrachten.
Wir leben in einer Welt, in der ein wachsender Teil des Werts durch Zahlen, Buchungseinträge und digitale Daten dargestellt wird. Diese Werkzeuge sind für die moderne Wirtschaft unverzichtbar, bleiben aber Darstellungen.
Das Greifbare führt uns zu einer elementareren Realität zurück: Etwas existiert unabhängig davon, wie wir es darstellen.
Im Bereich der Agroforstwirtschaft kann diese Realität die Form eines Baumes annehmen. Er nimmt Raum ein, wächst, verändert sich und durchquert die Zeit. Hinter den Verträgen, Dokumenten und Daten, die seine Identifizierung ermöglichen, bleibt eine physische Realität bestehen.
Seine Realität hängt nicht allein von einem finanziellen Eintrag oder von in einem Computersystem gespeicherten Daten ab.
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Was bleibt
Systeme verändern sich. Technologien entwickeln sich weiter. Währungen, Institutionen und die Arten, Wert zu erfassen, wandeln sich mit den Epochen.
Materielle Güter haben menschliche Gesellschaften ebenfalls immer begleitet: Land, Bäume, Gebäude, Werke oder Gegenstände, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Das bedeutet nicht, dass ein greifbarer Vermögenswert unveränderlich oder risikofrei ist. Ein materielles Gut kann sich verschlechtern, zerstört werden oder einen Teil, ja sogar den gesamten wirtschaftlichen Wert verlieren.
Seine Besonderheit ist eine andere: Seine Realität hängt nicht allein von einem finanziellen Eintrag oder von in einem Computersystem gespeicherten Daten ab. Er gehört auch zur physischen Welt.
Diese Unterscheidung interessiert uns.

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Ein Vermögen, das im Realen verankert ist
In unserer Beziehung zum Vermögen gibt es auch eine zutiefst menschliche Dimension.
Kulturelles Erbe erhält seinen vollen Sinn, wenn es gesehen, gehört, durchschritten oder empfunden werden kann. Ebenso besitzt materielles Vermögen diese besondere Fähigkeit, uns mit dem Realen zu konfrontieren: Es nimmt einen Ort ein, besitzt Materie und trägt die Spuren der Zeit.
Ein Baum ist vielleicht eine seiner einfachsten Ausdrucksformen.
Er entsteht, wächst und entwickelt sich. Sein möglicher Wert kann sich im Laufe seines Bestehens verändern, doch seine Präsenz lässt sich niemals auf eine Zeile in einem Konto oder auf eine Zahl auf einem Bildschirm reduzieren.
Bestimmte Formen von Vermögen entstehen, bevor sie gemessen werden.
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Zeit als Dimension
Das Greifbare zu wählen bedeutet auch, die Zeit zu akzeptieren.
In der Agroforstwirtschaft kann sie weder durch eine Verwaltungsentscheidung noch durch einen informatischen Vorgang beschleunigt werden. Biologisches Wachstum gibt seinen eigenen Rhythmus vor.
Diese Zeitlichkeit erinnert an eine manchmal vergessene Selbstverständlichkeit: Bestimmte Formen von Vermögen entstehen, bevor sie gemessen werden.
Deshalb besteht unser Ansatz nicht darin, das Greifbare als Versprechen eines künftigen Werts darzustellen. Er besteht darin, von einer konkreten, identifizierbaren und dokumentierbaren Realität auszugehen.
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Unser erster Grundsatz
Vor dem Eigentum steht notwendigerweise die Existenz.
Vor der Nachvollziehbarkeit steht etwas, das identifiziert werden kann.
Und bevor wir von Wert, Verwaltung oder Weitergabe sprechen, wollen wir von etwas sprechen können, das wirklich existiert.
Aus diesem Grund bildet das Greifbare den ersten Pfeiler der Philosophie von Jaspall Swiss.